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26. Januar 2025

Mahler Chamber Orchestra – Mitsuko Uchida.
Elbphilharmonie Hamburg.

20:00 Uhr, Etage 12, Bereich D, Reihe 3, Platz 4



Wolfgang Amadeus Mozart – Konzert für Klavier und Orchester
B-Dur KV 456

Leoš Janáček – Mládi (Die Jugend) für Bläserensemble

(Pause)

Wolfgang Amadeus Mozart – Konzert für Klavier und Orchester
C-Dur KV 467

Zugabe der Solistin:
Arnold Schönberg – Klavierstück Nr. 2 /
aus: Sechs kleine Klavierstücke op. 19


Mahler Chamber Orchestra
Mitsuko Uchida – Klavier und Leitung



Fazit vorweg: 1. Halbzeit überraschend erfrischend, 2. Halbzeit Snoozefest

Mozart zum Ersten: mir unbekanntes Klavierkonzert entpuppt sich als ungewohnt involvierend. Uchidas Ansatz im Orchester elegant-federnd (1. Satz), behutsam-innig (2. Satz) überzeugt entgegen meiner sonst bevorzugten ruppigen Lesart. Liegt aber wohl auch am Stück selbst, gerade der zweite Satz enthält Tiefe und Innigkeit (wie z.B. die Bläser das hoffnungsvolle Thema nach der verzweifelten Episode anstimmen, welches das Klavier dann übernimmt). Finale nicht der Oberrausschmeisser aber durchaus zwingend. Uchida mit perlendem Anschlag.

Janacek: spannendes kleines Bläserstück. Erster Satz: Jugendthema erinnert an Williams/Hook/Peter Pan? Generell tolle Kombinationen und Klangfarben.

Mozart zum Zweiten: eines der bekanntesten Konzerte lässt mich absolut kalt. Musikalisches Material langweilig, man weiß jederzeit was kommt und anstatt sich auf etwas davon zu freuen, erdulde ich unter höchster Anstrengung den Fortgang. Heute vielleicht nicht ganz die übliche Quälerei, hat aber immer noch nichts mit Genuss zu tun, weder intellektuell noch emotional berührend. Einfach frustrierend. Uchida doch nicht so toll? Zweiter Satz irgendwo zwischen unangenehm süßlich und langweilig.

Die Zugabe dann mehr als befremdlich: Hurz-Vibes, das Ganze gefühlt keine Minute lang. Später stellt sich der Übeltäter raus – Schönberg, natürlich.


13. April 2018

Ensemble Resonanz – Emilio Pomàrico.
Elbphilharmonie Hamburg, kleiner Saal

19:30 Uhr, Reihe 24, Platz 12



Leoš Janáček – Tagebuch eines Verschollenen
für Sopran, Mezzosopran, Klavier, Harfe, drei Schlagzeuger und Streicher,
orchestriert von Johannes Schöllhorn (2017)

Georges Aperghis – Migrants
In drei Sätzen für zwei Frauenstimmen, Klavier, drei Schlagzeuger und Streicher (2017/18)
Texte aus Joseph Conrads „Herz der Finsternis“

(Agatha Zubel – Sopran, Christina Daletska – Mezzosopran)


Mein kleines Experiment, mal die letzte Reihe des Kammermusiksaales auszuprobieren, hat mir ein richtig gutes Konzert beschert, das meinen musikalischen Horizont einmal mehr erweitert. Zwar mag die Sitzposition, buchstäblich mit dem Rücken zur Wand und unter einem kleinen Vorsprung, schon etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber die Akustik ist für diesen größtmöglichen Abstand zum Bühnengeschehen absolut in Ordnung. Ein bisschen dumpf vielleicht, in jedem Falle leiser als auf den bislang erprobten Plätzen, aber weiterhin differenziert, ohne das Feinheiten verloren gingen. Über die Wirkung der Bläser kann dabei keine Aussage getroffen werden, da weder Holz noch Blech heute mit von der Partie waren. Besser noch als das Orchester selbst übertrugen sich die Stimmen, bzw. eine befürchtete mangelnde Präsenz derselben trat keinesfalls auf.

Janáčeks „Tagebuch eines Verschollenen“ ist ein wirklich bemerkenswerter Liederzyklus. Die Orchestrierung von Johannes Schöllhorn lässt das typische Idiom des Komponisten klar zur Geltung kommen, obgleich Janáček selbst nur eine Fassung für Klavier, zwei Solostimmen und Frauenchor hinterlassen hat, wie ich las. Wird der Protagonist wohl für gewöhnlich von einem Tenor gesungen, übernimmt hier die Sopranistin den Part, auf den Frauenchor wird verzichtet. Aber unabhängig von Fragen der Instrumentation und zur Aufführungspraxis überträgt sich mit diesem Werk jene unverwechselbare Klangsprache und Harmonik des Tschechen, die mich bislang vor allem für seine Opern eingenommen haben.

Dieser melancholische, oft regelrecht verwunschene, dabei aber immer ungemein ursprüngliche Charakter ist es, der Janáček einen besonderen Platz im Musikkosmos einnehmen lässt, Tradition und Volkstümlichkeit bei gleichzeitiger Beschreitung eines ganz eigenen Pfades in die Moderne. Gleich beim ersten Hören wird klar, dass die Partitur an Schönheiten reich bestückt ist – so beispielsweise die Passage vor dem Orchesterzwischenspiel, in der der Sopran von der Harfe begleitet wird oder natürlich der aufblühende Schluß. Die CD für ein tiefergehendes Studium ist bereits unterwegs.

Nicht minder anregend, wenn auch auf eine ganz andere Art, verhielt es sich mit dem zweiten, ohne Pause anschließenden Programmpunkt, der Komposition „Migrants“ von Georges Aperghis. Wurde das Thema der Entwurzelung bei Janáček durch das Zigeunerdasein verbildlicht, mit dem der Protagonist durch eine intime Verbindung in Berührung kam, so dass er schließlich die Scholle der bäuerlichen Gemeinschaft aufgibt, nähert sich Aperghis dem Topos der Ge- oder Vertriebenen durch einen scheinbaren textlichen Umweg. Dabei vermitteln die von ihm verwendeten Passagen aus Conrads Erzählung „Heart of Darkness“, fragmentarisch, schlaglichtartig montiert, eine beklemmende Vision des von sich und anderen entfremdeten Menschen.

Die musikalischen Mittel entfalten ihrerseits ein soghaftes Drama, das mehr als intensive physische Erfahrung denn traditionell gestaltete und zu rezipierende Vertonung einer literarischen Vorlage funktioniert. Rezitation, Sprechgesang, gesungene Laute, die mit dem teilweise regelrecht perkussiv eingesetzten Streichern eine faszinierende Symbiose eingehen, dazu das prägnante Schlagzeug, der weitgehende Verzicht auf tonale Strukturen – diese Musik mag manchen Gelegenheits-Konzertgänger verstört oder gar abgeschreckt haben, auf mich hatte das Werk eine wahrhaft fesselnde Wirkung. So etwas ist für mich zigmal ansprechender und zugänglicher als die Mathematismen Schönbergs, aber ebenso als die wohlig harmonisierten Klangrinnsale eines Arvo Pärt. Zeitgenössische Musik auf der Höhe der Zeit, inhaltlich wie formal.

Das Experiment der Familie links von mir, mal ein klassisches Konzert auf möglichst billigen Plätzen auszuprobieren, hat den Unglücklichen einen Schock fürs Leben verpasst und hoffentlich ein für alle Mal davon überzeugt, in Zukunft doch lieber einen höheren Betrag in Qualitätsunterhaltung zu investieren – Mario Barth wäre vielleicht eine valide Option. So musste man erst Janáček durchleiden, und als man dachte, schlimmer könne es wohl kaum kommen, kam Aperghis und marterte ihre armen, kleinen Hirne mit etwas, dass für sie nicht als Musik zu fassen war. Hilfloses Gequatsche und Rumgerutsche waren die Übersprunghandlungen der Wahl, konnten aber mit Bösen Blicken und verächtlichem Kopfschütteln weitgehend im Zaum gehalten werden. Spacken halt.

„Da können die ja auch nichts für“ hält der Vater für sich und seine Tochter fest, fasst damit seine hoffnungslose Ignoranz und Überforderung hübsch zusammen und beklatscht nach langem Zögern schließlich doch die Musiker auf der Bühne, dem Ort unsagbarer Schrecken.

8. Juni 2013

Katja Kabanova – Arne Willimczik.
Theater Regensburg.

19:30 Uhr, Parkett links, Reihe 4, Platz 11



Eines schönen Tages kam ich im Foyer eines mir wohlbekannten Hauses in der Schlange zur Pausenbrezel mit einem älteren Herrn ins Gespräch, der mir mehr oder weniger ungefragt seine Ansichten über gebührliches Verhalten in Oper und Konzert kundtat. Während sich die Weißweinprozession langsam gen Tresen schob, eröffnete er mir, daß er in langen Jahren des Studiums des Publikums einen Vergehenskatalog angelegt habe, in dem alle kleinen und großen Sünden der Besucherkaste Eingang gefunden hätten – gewissermaßen ein Standardwerk des schlechten Benehmens.

Mit einer Mischung aus anerzogener Höflichkeit und latentem Interesse folgte ich – auch in Ermangelung einer spannenderen Alternative als Warteschlangenbestandteil – seinen leicht wirren, jedoch von Enthusiasmus geprägten Ausführungen, so daß man am Ende von Kurzvortrag und Pause nicht umhin kam, Mail-Adressen zwecks weiterer Vertiefung auszutauschen. Die daraufhin erhaltenen Beobachtungen und Gedanken zu ebenso beliebten wie gängigen Publikumssünden gedenke ich nun zukünftig in loser Folge meinen eigenen Berichten beizufügen, um zumindest ein kleines Schlaglicht auf den jahrzehntelangen Einsatz des mysteriösen Herrn für ungetrübten Kunstgenuss zu werfen und seiner Arbeit ein Mindestmaß an Würdigung angedeihen zu lassen, obwohl ich mich ausdrücklich von der teils rüden Ausdrucksweise distanzieren möchte.


Konzertsünde Nr. 1: Der gemeine Konzerthusten.

Als Klassiker unter den Konzertsünden erfreut sich der Husten in den Sälen landauf landab ungebrochener Beliebtheit. In unterschiedlichen Abstufungen, beispielsweise als halb unterdrückter Solistenschreck, ausladend produziertes Zwischensatzstakkato oder auch ungeniert vorgetragener Pianissimo-GAU, ob geröchelt oder aus voller Seele bzw. Schleimbevorratung hinausgeschleudert, ist er trotz seines mannigfaltigen Auftretens vor allem Eines – überflüssig. Merke: Es geht auch ohne. Immer. Wer etwas anderes behauptet, hat sich und seine Konzentration nicht im Griff und sollte sein Konzertengagement grundlegend überdenken. Anders ausgedrückt: Der Husten ist das Ventil der Unmusikalischen.

Konzertsünde Nr. 2. Das dreiste Gelaber.

Die verbale Verfehlung des Gelabers, je nach Region auch als Geschwätz, Gebabbel, Gesülze, Geplapper, Gewäsch oder Gefasel bekannt, ist ebenso ärgerlich wie vermeidbar, zumal hier fadenscheinige Ausreden, wie sie noch in der Erduldung des Hustens schwächere Geister vielleicht durchgehen lassen mögen, von vornherein ein mutwillig kunstfeindliches Gemüt entlarven. Dabei ist es einerlei, ob es sich um eine Frage („Geht es schon los?“) oder Aussage („Es geht los!“), eine Äußerung des Mißfallens („Wie lange geht das denn noch?“), der Zustimmung („Das könnte immer so weitergehen!“) oder das häufig anzutreffende Phänomen handelt, bei dem schlichte Gemüter irgendeine belanglose Erkenntnis direkt absondern müssen („Schau mal – da geht einer.“). Es spielt keine Rolle, welche Intention und welcher Informationsgehalt der akustischen Entleerung zugrunde liegt – man erspare sie sich und den übrigen Besuchern und hebe sich Perlen wie „Das ist Mozart!“ (In einem Mozart-, besser noch in einem Haydnkonzert) oder „Ein schönes Kleid hat die Isolde“ für das Expertendinner NACH der Darbietung auf.

Fortsetzung folgt.


Ach ja, und dann war ich an diesem Wochenende zum ersten Mal in Regensburg. Ein hübsches Theater, ein ehrwürdiger Saal, der im Gegensatz zum ursprünglich eingeplanten Passau trotz launischer Donau das Sitzen auf trockenen Polstern ermöglichte, dazu eine runde Produktion von Janáčeks „Katja Kabanova“, die ich also hier in der Oberpfalz kennenlernen sollte.

Die Tatsache, daß man auch nach zwei- bis dreimaliger Lektüre der Handlung im Programmheft immer noch nicht so recht verstanden hat, wer mit wem und überhaupt, läßt entweder auf eine tierisch komplizierte Handlung, ein dürftiges Gedächtnis bzw. Leseschwäche beim Autor dieses Blogs oder aber mittelschwere Probleme beim Memorieren slawischer Namen schließen – Letzteres konnte letztendlich als Hürde identifiziert werden. Aber eigentlich liegt der Fall auch hier – wie so oft – ebenso einfach wie tragisch: Die, die zusammen sollen, wollen nicht und die die zusammen wollen, dürfen nicht. Man kennt das.

Die Inszenierung von Frau Fassbaender, deren stimmliches Wirken ich leider nicht mehr live erlebt habe, mir aber durch manch herrliche CD ans Herz gewachsen ist, hat mir ausgesprochen zugesagt. Die Wesenszüge der einzelnen Charaktere kommen deutlich zur Geltung – etwa der zögerliche, schwache Tichon, die herrschsüchtige, auf ihren Sohn offenbar mit mehr als Mutterliebe fixierte Kabanicha oder die von Sehnsucht getriebene Katja. All die Figuren mit ihren Hoffnungen, Ängsten, Wünschen, irrlichtern im stetigen Fluss der doppelten Drehbühne, wie von den Wellen der omnipräsenten Wolga getrieben. Verschiedene Lichtsituationen lassen den Strom immer wieder anders erscheinen, mal erinnert das Bild an ein Werk Gerhard Richters, mal scheint Caspar David Friedrich Pate gestanden zu haben, schließlich geraten die Wellen durch Projektion in Bewegung.

Die Sorgen und Nöte der Menschen wirken auf mich fast nebensächlich, beiläufig; der Wissenschaftler macht seine Experimente als Repräsentant einer neuen Zeit, die Tradition in Frage stellend. Doch wie steht es mit der Tradition der Unterdrückung? Weniger im großen Ganzen als unter dem Brennglas persönlicher Schicksale? Sind auch hier neue Erkenntnisse, Fortschritte zu erwarten? Katjas Schicksal wirkt eher wie eine Störung denn als Aufbruch der Tradition, ein unerwartetes Kräuseln auf der seit Gezeiten ruhig dahinfließenden Wolga. Ihr Selbstmord bestürzt, wird jedoch durch den bigotten Schlußkommentar der Kabanicha seltsam relativiert.

Vielleicht ist es diese Form von Realismus, dem Pathos eher fern, der mir die Oper auch musikalisch – zumindest nach dem ersten Durchhören – eher sperrig und distanziert erscheinen läßt. Der Funke will jedenfalls erst mal nicht so recht überspringen, obwohl ich generell der Tonsprache Janáčeks sehr zugetan bin. An der Inszenierung dürfte es wie gesagt nicht gelegen haben. Kommt Zeit, kommt Erkenntnis.


Leoš Janáček – Katja Kabanova
Musikalische Leitung – Arne Willimczik
Inszenierung – Brigitte Fassbaender
Bühne und Kostüme – Dorit Lievenbrück
Licht – Martin Stevens
Choreinstudierung – Alistair Lilley
Dramaturgie – Eva Maskus

Sawjol Prokofjewitsch Dikoj, ein Kaufmann – Mario Klein
Boris Grigorjewitsch, sein Neffe – Arturo Martín
Marfa Ignatjewna Kabanova (Kabanicha) – Clarry Bartha
Tichon Iwanytsch Kabanov, ihr Sohn – Roman Payer
Katja, seine Frau – Michaela Schneider
Wanja Kudrjasch – Cameron Becker
Varvara, Pflegetochter im Hause Kabanov – Vera Egorova
Kuligin, Freund von Kudrjasch – Matthias Wölbitsch
Glascha – Elena Lin
Fekluscha – Angelika Hircsu

Philharmonisches Orchester Regensburg
Opernchor des Theaters Regensburg
Statisterie und Kleindarsteller

18. Februar 2011

Aus einem Totenhaus – Wolfgang Bozic.
Staatsoper Hannover.

19:30 Uhr, Parkett links, Reihe 2, Platz 51














Einführung informativ, wenn auch etwas runtergerattert. Die Saalakustik fällt gleich positiv auf, sehr homogener und druckvoller Klang aus dem Orchestergraben, die Sänger sind (zumeist) auf der weitgehend leeren Bühne gut zu vernehmen.

Der erste Eindruck vom Orchester ist recht erschreckend: Die Streicher klingen grausig (Intonation, Zusammenspiel). Mainzer Reminiszenzen kommen auf. Glücklicherweise erfährt der Streicherklang alsbald eine deutliche Steigerung und schwingt sich – mit den von Anfang an tadellosen Bläsern – im Laufe des Abends zu einer starken Leistung auf (Oder sind diese „Fehler“ etwa bei Janacek angelegt?). Dirigat insgesamt gut bis unauffällig. Keine besonderen Gestaltungsfinessen auszumachen. Sängerriege stimmlich weitgehend angemessen – wobei es ohnehin kein Abend des Wohllautes war.

Inszenierung sehr ambitioniert. Von der Intention absolut plausibel und konsequent angelegt, die Sänger/Darsteller konnten jedoch nicht immer die erforderliche Intensität und Qualität im (szenischen) Ausdruck aufbringen. Vieles gelang eindringlich, manches geriet lächerlich, anderes platt oder belanglos. Intensiver Höhepunkt (szenisch und musikalisch) war die lange Erzählung im dritten Akt. Sensibel gesungen. Allgemeinheit des Bühnenbildes folgerichtig.

Musikalisch stellt die Oper (vielleicht) weniger Melos bereit als Jenufa, spannt jedoch einen ununterbrochen fesselnden dramatischen Bogen. Bzw. hält eine ungeheure Spannung im Episodischen. Finale 1. und 2. Akt mit harmonischen Ohrenwachrüttlern. Finale 3. Akt sehr schroff. Auf jeden Fall ins „Repertoire“ aufnehmen. Welche Einspielungen sind vorhanden? Fazit: ein durchweg intensiver Abend.


Leoš Janáček – Aus einem Totenhaus
Musikalische Leitung – Wolfgang Bozic
Inszenierung – Barrie Kosky
Bühne und Kostüme – Katrin Lea Tag
Licht – Susanne Reinhardt
Dramaturgie – Ulrich Lenz
Chor – Dan Ratiu

Alexandr Petrovič Gorjančikov – Jin-Ho Yoo
Aljeja – Janos Ocsovai
Luka Kuzmič alias Filka Morozov – Robert Künzli
Der große Sträfling – Andrej Lantsov
Der junge Sträfling – Stefan Zenkl
Der Platzmajor – Frank Schneiders
Der alte Sträfling – Edgar Schäfer
Skuratov – Ivan Turšić
Čekunov – Wolfgang Newerla
Der betrunkene Sträfling – Roland Wagenführer
Der Koch – Peter Michailov
Der Schmied – Valentin Kostov
Der Pope – Keun-Sung Yook
Čerevin – Tadeusz Galczuk
Šapkin – Jörn Eichler
Šiškov – Brian Davis
Stimme aus der Ferne – Latchezar Pravtchev
Der Adler – Theo Hapke

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
Chor und Extrachor der Staatsoper Hannover
Statisterie der Staatsoper Hannover