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11. Oktober 2023

Orgel pur. Iveta Apkalna, Benjamin Appl,
Martynas Levickis. Elbphilharmonie Hamburg.

20:00 Uhr, Etage 12, Bereich B, Reihe 4, Platz 8




Claudio Monteverdi – Domine, ad adiuvandum me festina
(Bearbeitung für Bariton, Akkordeon und Orgel)
Tu se’ morta, mia vita, aus: L’Orfeo
(Bearbeitung für Bariton und Akkordeon)

Arne Nordheim – Flashing

Philip Glass  –Etüde Nr. 6

John Dowland – Flow, My Tears F II/6
(Bearbeitung für Bariton und Akkordeon)

Antonín Dvořák – Wolken und Dunkel ist um ihn her,
aus: Biblische Lieder op. 99
Der Herr ist mein Hirte, aus: Biblische Lieder op. 99

Johann Sebastian Bach – Ich habe genug, Arie aus: Ich habe genug BWV 82
(Bearbeitung für Bariton und Orgel)

(Pause)

Franz Schubert – Der Tod und das Mädchen D 531
(Bearbeitung für Bariton, Akkordeon und Orgel)

Lionel Rogg – La femme et le dragon
aus: Deux visions de l’apocalypse

Veli Kujala
Photon für Orgel und Akkordeon

Anonymus
Im schönen Wiesengrunde / aus: Russische Lieder und Tänze

Alfreds Kalninš
Liedertag / Volkslied aus Lettland

Friedrich Glück – In einem kühlen Grunde op. 60/3

Jazeps Vitols – Bikeris mironu sala, op. 34/3 / Volkslied aus Lettland

Johann Abraham Peter Schulz / Max Reger – Der Mond ist aufgegangen

Anonymus – Stok ant akmenėlio / Volkslied aus Litauen
Teka Saulė / Volkslied aus Litauen

(Benjamin Appl – Bariton, Martynas Levickis – Akkordeon, Iveta Apkalna – Orgel)



Auch wenn der Titel der Aboreihe "Orgel pur" diesmal nicht so recht passte, gab es heute sicher keinen Grund für Beschwerden – wurde er doch von gleich drei hervorragenden Solisten gestaltet: Zu Frau Apkalna, wie gewohnt als Beherrscherin der Königin der Instrumente, gesellten sich Herr Levickis mit seiner handlichen Ausgabe eines luftbefeuerten Tasteninstruments und der Bariton Benjamin Appl, über den mir erst kürzlich nur das Beste zugetragen wurde. Das Dreigestirn gestaltete dann auch einen vielschichtigen, gleichsam abwechslungsreichen wie anregenden Konzertabend, dem mit der gebotenen Innigkeit zu folgen leider nicht jedem Elphi-Besucher vergönnt war – schon verblüffend, wenn es nicht mal nach der ausdrücklichen Bitte des Sängers, man möge die abschließende Liedabfolge nicht durch Applaus unterbrechen, für diverse schlichte Gemüter einfach nicht machbar war, ihren Klatschjuckreiz unter Kontrolle zu halten. 

3. April 2019

Zyklus D „Große Stimmen“ – Philippe Jaroussky.
Elbphilharmonie Hamburg.

20:00 Uhr, Etage 15, Bereich J, Reihe 1, Platz 1













Francesco Cavalli 


– Sinfonia zum Prolog der Oper „Ercole amante“
– „Ombra mai fu“ / Arie des Xerse aus der Oper „Il Xerse“
– „Corone, ed Honori“ / Arie des Ciro aus der Oper „Il Ciro“
– Sinfonia aus der Oper „Ercole amante“
– „Negatemi i respiri“ / Lamento des Ciro aus der Oper „Il Ciro“
– „Perfida dove fuggi?“ und „Amor, ti giuro Amor“ / Rezitativ und Arie des Orimeno aus der Oper „Erismena“
– Sinfonia aus der Oper „Eliogabalo“
– „Erme e solinghe Cime“ und „Lucidissima face“ / Rezitativ und Arie des Endimione aus der Oper „Calisto“
– Sinfonia aus der Oper „Doriclea“
– „Che città“ / Arie des Nerillo aus der Oper „L’Ormindo“
– Sinfonia zur Oper „L’Orione“
– „Dove mi conducete“ und „Uscitemi dal cor, lagrime amare“ / Rezitativ und Arie des Idraspe aus der Oper „Erismena“

(Pause)

– Sinfonia aus der Oper „Egisto“
– „Delizie, contenti“ / Arie des Giasone aus der Oper „Il Giasone“
– „Quest’è un gran caso“ / Arie des Vafrino aus der Oper L’Ipermestra“
– Sinfonia aus der Oper „Il Giasone“
– „Ohimè, che miro?“ / Lamento di Apollo aus der Oper „Gli amori d’ Apollo e di Dafne“
– „Il diletto interrotto“ und „Desia la verginella“ / Rezitativ und Arie des Erino aus der Oper „La vitù de’ strali d’Amore“
– „La bellezza è un don fugace“ / Arie des Eumene aus der Oper „Il Xerse“
– Sinfonia aus der Oper „Ercole amante“
– „Io resto solo?“ und „Misero, così va?“ / Rezitativ und Lamento des Alessandro Cesare aus der Oper „Eliogabalo“

Biagio Marini – Passacaglia à 4 op. 22

Francesco Cavalli – „All’armi mio core“ / Arie des Brimonte aus der Oper „La statira, principessa di Persia“

Zugaben:

Claudio Monteverdi – Si dolce è’l tormento (so süß ist mein Leiden)
??? – Ich bin der Glücklichste
??? – Cupido-Arie

(Ensemble Artasarse, Philippe Jaroussky – Countertenor)



Eine dumme Frage: wie kann es sein, dass mitten im Programm ganz oben hinter der Bühne munter diskutiert wird, wer auf wessen Platz sitzt und ob man sich umsetzen muss? Vorschlag: Nachträglicher Einlass sollte generell unterlassen werden – wer zu spät kommt, den ... merkste selber.

Für Phillipe Jaroussky würde ich so manches ausgewachsene Sinfoniekonzert stehen lassen. Man könnte meinen, die Elbphilharmonie sei für seine Stimme entworfen worden, so makellos, so unmittelbar überträgt sich der überirdische Gesang im großen Saal, ob direkt oder indirekt schallend. Das putzige „Che città“ nutzt Jaroussky, um sich wirklich jedem Eckchen zuzuwenden – hat sich mittlerweile wohl herumgesprochen, dass das gut beim Publikum ankommt. Die Arie „Uscitemi dal cor, lagrime amare“ des Idraspe direkt vor der Pause gehört zum Zartesten, das ich je aus einem Mund, ob Männlein oder Weiblein zugehörig, vernehmen durfte. Dieses Diminuendo! Eigentlich ist das ja nicht wirklich meine Musik – ok, das Stück an sich ist definitiv schon anrührend, aber in dieser Darbietung macht mich das einfach fertig.

Die Konzeption des Programms beinhaltet immer wieder Instrumentalwechsel der Holzbläser, viel Schlagwerkeinsatz, wahrscheinlich auch, um die Aufmerksamkeit für die eher nur Spezialisten geläufigen Stücke hoch zu halten. Die Konzentration im Saal ist dementsprechend gut, war aber beim letzten Besuch (Link) noch etwas besser.

Fazit: Gäbe es ein eigenes Jaroussky-Abo, ich würde es sofort buchen.

4. März 2017

Schlafes Bruder – Joachim Vogelsänger.
Theater Lüneburg.

20:00 Uhr, Parkett rechts, Reihe 20, Platz 7



Etikettenschwindel in Lüneburg: Statt der erhofften (und postulierten) Umsetzung des Bestsellers als Musiktheater, gibt es einen schnöden Ballettabend mit erweiterter musikalischer Staffage, dem in homöopathischen Dosen eingestreute Lesungsrudimente den Anschein von Geschlossenheit verleihen sollen – vergebens. Die zur Unkenntlichkeit vertanzte Geschichte des über alle Maßen Begabten, Liebenden und nicht zuletzt Verstoßenen, gerät zur seichten Folie für den krachend gescheiterten Versuch, aus der losen Folge einer zweistündigen Best-of-Bach-Collage (plus Füller) ein abendfüllendes Handlungsgerüst zu zimmern.

Die Liste der Unzulänglichkeiten ist lang. In der vielversprechenden Einführung wurde viel über die Tauglichkeit von Bachs Musik gesprochen, in (anderen) szenischen Zusammenhängen zu wirken – Stickwort Affekte. Prinzipiell möchte ich dies nicht ausschließen, in der unmotivierten Aneinanderreihung seiner bekanntesten Vokal- aber auch Instrumentalkompositionen für diese Produktion wurde allerdings jeglicher Spannungsaufbau konsequent vermieden, von handlungsunterstützendem roten Faden gar nicht zu sprechen. Hit folgt auf Hit, die Bezüge zur Geschichte mögen in ihrer theoretischen Konstruiertheit sogar teilweise nachvollziehbar sein, entfalten jedoch selten bis nie dramaturgische Finesse. Eine rühmliche Ausnahme: Während die Hexenjagd auf den Sündenbock der Gemeinde von atonaler, bedrohlicher Klangkulisse begleitet wird (Chorimprovisation I), die Raserei und Hass treffend transportiert, folgt in der nächsten Szene mit dem Griff zum naiven Bauernidyll Annette Thomas ein größtmöglicher Bruch, der die Bigotterie der Dörfler entlarvt – Der Fremdkörper ist entfernt, die „heile Welt“ dreht sich trotz etwaiger Reue weiter. Vielleicht bezeichnend, dass hier gerade die Kombination zweier Nicht-Bach-Stücke die dramaturgische Nulllinie unterbricht.

Abgesehen davon, dass ich in der irrigen Annahme nach Lüneburg fuhr, ein neues Musiktheaterwerk zu erleben, und keinen Ballettabend, ist gegen Tanztheater nichts einzuwenden. Sofern es fesselnd, abwechslungsreich, originär ist. Ich bin kein großer Ballettexperte, aber die Lüneburger Choreografie ist, neben schönen Einzelheiten, geprägt von ermüdenden Wiederholungen und Plattheiten. Durch Tanz lassen sich Inhalte ausdrücken, definitiv, aber wenn es so comichaft illustrativ erfolgt wie teilweise hier, bin ich raus. Anderen scheint gerade die Verbindung von Physischem und „Humor“ vorzüglich zu gefallen: Das Micky-Mousing-Getrappel zu Gesangskapriolen oder die getanzte Umsetzung der lautmalerischen Stöhn- und Hechelvorlage des Chores, um die sexuellen Ausschweifungen der braven Bürger zu präsentieren – hui, die bumsen da, hi hi. Klamauk geht immer. Aber auch weniger „lustig“ angelegte Szenen entfalten durch ihre überzogen illustrative Choreografie eher unfreiwillig komischen Charme, etwa wenn Elias zu exaltierten Gesten, die jeden Stummfilm subtil erscheinen lassen, seinem Zorn auf Gott Luft macht.

Bleibt noch ein kurzer Blick auf die musikalische Güte des Abends. Leider reißen es auch hier die Damen und Herren nicht heraus. Die Sänger – szenisch zu einer Art Zwitterdasein aus mehr oder weniger teilnahmsloser Deko im Kostüm und Träger einer krampfhaft implementierten Verbindung zur Jetztzeit verdammt – sind allesamt keine Experten für die Anforderungen der Barockmusik. Was mitunter recht brutal zu hören ist. Vergeblich ausgefochtene Koloraturkämpfe, Flexibilitätsengpässe. Nicht jeder Opernstimme schmeichelt das Oratorium- oder Kantatenidiom. Der Chor nicht allein örtlich begriffen ein ums andere Mal nicht zusammen, das Lüneburger Orchester unauffällig bis mau (matte Streicher im Air) unter uninspirierter Leitung, die Orgel aus der Konserve ein akustischer Bruch.

Fazit: Abendfüllendes Handlungsballett nennt man jene Gattung, für die John Neumeier gefeiert wird – Olaf Schmidt hat sich mit Schlafes Bruder sowohl semantisch (Musiktheater) als auch im Ergebnis an seinem großen Vorbild böse verhoben.


Schlafes Bruder – nach dem Roman von Robert Schneider
Musikalische Leitung – Joachim Vogelsänger
Inszenierung und Choreographie – Olaf Schmidt
Bühnenbild – Barbara Bloch
Kostümbild – Susanne Ellinghaus

Musik: Johann Sebastian Bach, Arvo Pärt, Claudio Monteverdi, Jean Guillou, Annette Thoma, Franz Schubert, Richard Trunk, Wolfgang Amadeus Mozart, Georg Friedrich Händel

Sänger:
Signe Heiberg, Franka Kraneis, Regina Pätzer, Ulrich Kratz, Timo Rößner

Tänzer:
Dorfbewohnerin Elsbeth – Júlia Cortés
Dorfbewohnerin / Das Kind – Rhea Gubler
Burga – Gabriela Luque
Seelenzilli – Giselle Poncet
Seffin – Claudia Rietschel
Meistenteils – Anibal dos Santos
Peter – Wallace Jones
Dorfbewohner / Elias 2 – Wout Geers
Lukas – Francesc Fernández Marsal
Dorfbewohner / Elias 1 – Phong Le Thanh
Seff – Matthew Sly

Lüneburger Symphoniker
Haus- und Extra-Chor
Kantoreien von St. Johannis und St. Michaelis

2. März 2013

Ballett-Gala. Staatsballett Berlin.
Brandenburger Theater

19:30 Uhr, Parkett, Reihe C, Platz 9















Was verschlägt einen als Hamburger ans Brandenburger Theater – außer der fixen Idee, stetig neue Häuser kennenlernen zu wollen? Ein Gastspiel des Berliner Staatsballetts beispielsweise. Am Sonntag locken die Trojaner in die Hauptstadt, das läßt sich doch wunderbar kombinieren.

Das Theater, genauer das multifunktionale Cultur Congress Centrum, ist nicht unbedingt eine Augenweide, bzw. angesichts der historischen Straßenzüge ringsum ein veritabler Fremdkörper, aber hübsch in eine kleine Parkanlage am Wasserlauf eingebettet. Außerdem geht es ja darum, Tanz- und Tonkunst auf sich wirken zu lassen – und weniger die Tristesse der Baukunst der Gegenwart. Bezüglich der technischen Gegebenheiten und Akustik kommt der geneigte Ästhet dann auch durchaus auf seine Kosten: Ein mehr als brauchbarer Konzertsaal inklusive standesgemäßem Orchestergraben und großzügiger Bühne erwartet den Besucher im Inneren des nüchternen Komplexes.

Die Gala scheint restlos ausverkauft – nicht zu Unrecht, wie sich schnell herausstellt. Die Brandenburger Symphoniker sind kein schlechtes Orchester und werden von Herrn Reimer munter befeuert. Die Kombination beweist Schmiss und Elan, aber ebenso Fingerspitzengefühl. Orchestraler Höhepunkt der Veranstaltung ist die Scheherazade-Szene, in der getanzte Exotik und Erotik in den Wirkungen des Klangkörpers eine bedingungslos leidenschaftliche Entsprechung finden. Auf der anderen Seite braucht man wiederum auch kein Geheimnis daraus machen, daß es das Solocello im „Sterbenden Schwan“ mit dem Siechtum doch etwas zu wörtlich genommen hat – möchte man der gewagten Intonation noch eine interpretatorische Aussage abgewinnen. Im Allgemeinen besteht jedoch kein Anlaß zu Lästerei und Unmut – das Brandenburger Orchester bietet Potenzial für inspirierte Konzert- und Opernabende.

Oder eben in Kombination mit Ballett. Wobei mehrere Szenen nicht direkt aus dem Graben, sondern vom Band begleitet wurden. Das hatte wohl hauptsächlich organisatorische, bzw. rein pragmatische Gründe, da man beispielsweise keinen Chor nur für das Lacrimosa antreten lassen und sich der Konzertmeister wahrscheinlich auch nicht als todesmutiger Virtuose für das Paganini- Capriccio hervortun wollte. Ein Stück beinhaltete eine Collage aus Musik und Geräuscheffekten, ein anderes war mit einem Song von Tom Waits unterlegt. Eine bunte Mischung, wie man sich denken kann, eine Art „Best of“ aus verschiedensten Ballettwerken – Gala halt.

Und genau daraus ergab ich für mich der einzige Wermutstropfen des Abends. So wie ich mich nur schwer mit dem Arien-Gulasch der beliebten Operngalas anfreunden kann, erging es mir mit der sehr heterogenen Abfolge der Ballettszenen. Aus dem Kontext der Ursprungswerke gerissen und mit dadurch vorprogrammierten Stimmungswechseln von jetzt auf gleich, hatte das Ganze ein wenig die Tendenz, zur virtuosen Bonbonverkostung zu verkommen. Wohlgemerkt berührt diese Einschätzung keineswegs die Qualität der dargebotenen Szenen als solche – ich bin zwar im Ballett ein seltener Gast, war jedoch sehr von den Leistungen – mehr noch vom Ausdruck – der meisten Tänzer angetan. Dennoch sind meine Lehren daraus: Lieber ein komplettes Stück als Szenen-Zapping, lieber eine getanzte Geschichte als rein virtuose Sprunggelenk- Präsentation.

Und ein letzter Kritikpunkt: Den Abend mit einer ausgedehnten, tänzerreichen, jedoch ermüdend inhaltsarmen Szene krönen zu wollen, die darüber hinaus von der eintönigsten und uninspiriertesten Musik beplätschert wurde, die das 19. Jahrhundert zum Zwecke der Spaßvollbremsung bereithält, halte ich für gewagt, ja dramaturgisch fragwürdig, kurzum: verfehlt. Mehr ist mitunter schon mal mehr, aber ob jetzt zwei, vier, sechs oder ein Dutzend Paar trippelnder Füßchen den Dienst an der getanzten Belanglosigkeit verrichten, ist einfach unerheblich. Das Konzept „Tänzer als Deko-Elemente“ erschließt sich mir nicht.

Aber wie gesagt, auch diese Nullszene schmälert nicht die Leistung der Compagnie, verwehrte dem Abend aus meiner Sicht lediglich einen gehaltvollen Abschluß. Der verdiente Jubel war den Ausführenden dadurch ohnehin nicht zu nehmen. Werde ich eine weitere Ballettgala besuchen – unwahrscheinlich. Werde ich noch mal an der Havel Halt machen – warum nicht?


Brandenburger Symphoniker – Robert Reimer

Le Spectre de la rose
Musik von Carl Maria von Weber – Aufforderung zum Tanz (orchestriert von Hector Berlioz) Choreographie in der Tradition von Michail Fokin
Tänzer: Iana Salenko, Dinu Tamazlacaru

Lacrimosa
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart – Requiem KV 626, Lacrimosa
Choreographie von Gyula Pandi
Tänzer: Marian Walter

Les Sylphides
Musik von Frédéric Chopin – Walzer op. 64 Nr. 2 (orchestriert von Alexander Glasunow)
Choreographie in der Tradition von Michail Fokin
Tänzer: Shoko Nakamura, Mikhail Kaniskin

Scheherazade
Musik von Nikolai Rimski-Korsakow – Scheherazade op. 35, Auszüge
Choreographie in der Tradition von Michail Fokin
Tänzer: Elisa Carrillo Cabrera, Ibrahim Önal

Der sterbende Schwan
Musik von Camille Saint-Saens
Choreographie in der Tradition von Michail Fokin
Tänzerin: Beatrice Knop

Das Sofa
Musik von Tom Waits – Nobody
Choreographie von Itzik Galili
Tänzer: Soraya Bruna, Michael Banzhaf, Leonard Jakovia

(Pause)

Elegie der Herzen
Musik von Arvo Pärt
Choreographie von Raimondo Rebeck
Tänzer: Iana Salenko, Marian Walter

Caravaggio
Musik von Bruno Moretti nach Claudio Monteverdi
Choreographie von Mauro Bigonzetti
Tänzer: Beatrice Knop, Leonard Jakovina

C/24
Musik von Nicolo Paganini
Choreographie von Mauro de Candia
Tänzer: Dinu Tamazlacaru

La Péri
Gartenszene Divertissement
Musik von Friedrich Burgmüller (eingerichtet und arrangiert von Roland Bittmann und Torsten Schlarbaum)
Choreographie von Vladimir Malakhov
Tänzer: Shoko Nakamura, Mikhail Kanisin, Stephanie Greenwald, Sarah Mestrovic, Krasina Pavlova, Anastasia Kurkova, Taras Bilenko, Alexej Orlenco, Kévin Pouzou sowie Damen des Corps de ballet