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20. Januar 2020

Münchner Philharmoniker – Valery Gergiev.
Elbphilharmonie Hamburg.

20:00 Uhr, Etage 12, Bereich D, Reihe 3, Platz 4



Claude Debussy – Le martyre de Saint Sébastien /
Sinfonische Fragmente /
Fassung für Sinfonieorchester von Désiré-Émile Inghelbrecht

(Pause)

Richard Wagner – Tristan und Isolde / Zweiter Aufzug

Münchner Philharmoniker


Martina Serafin – Sopran
Yulia Matochkina – Mezzosopran
Andreas Schager – Tenor
Miljenko Turk – Bariton
Mikhail Petrenko – Bass
Dirigent – Valery Gergiev


Der Zahnstocher-Maestro ist zurück mit einem weiteren Riesenprogramm: Zwar nicht das komplette Martyrium des Sebastian, aber zumindest die sinfonische Essenz daraus, fungiert heute lediglich als Klangfarben-Mischübung, um nach der Pause den gesamten zweiten Tristan-Akt auf die Bühne der Elbphilharmonie zu hieven. Dabei hatte der mir bis dato unbekannte Debussy an gleicher Stelle in der halbszenischen Präsentation durch die Hamburger Symphoniker (Link) bereits vor nicht ganz einem Jahr mein Interesse geweckt. Dass den Franzosen Wagner, insbesondere der Parsifal, ungeachtet aller späteren Äußerungen, nicht ganz kalt gelassen haben kann, wurde seinerzeit und heute wieder ohrenkundig.

So gehören die vier rein orchestralen Abschnitte zum Beeindruckendsten und Schönsten aus dem mir bekannten sinfonischen bzw. programmmusikalischen Schaffen Debussys – für mich persönlich angesichts der subtilen Komplexität, harmonischen Kühnheiten und Bandbreite der Stimmungen von morbide bis transzendental weitaus spannender als die ungleich häufiger gespielten Werke des Komponisten. Gergiev und seine Philharmoniker bleiben dabei ihrer Extraklasse treu, der Maestro bestätigt einmal mehr meinen Eindruck, ein besonderes Händchen für Nuanciertes, Fließendes zu besitzen.

Bezogen auf Orchesterleistung und vor allem Dirigat lässt sich diese exemplarische Qualität ebenso nach der Pause beim Tristan feststellen. Gergiev macht gleich ordentlich Tempo und portraitiert das hitzige Zusammentreffen der Liebenden wahrlich als elektrisierenden Rausch. Hier werden keine Gefangenen gemacht. Überhaupt sind die Geschlossenheit und immersive Kraft der Interpretation dieses riesigen Akt-Marathons bemerkens- und bewundernswert. Das ist keine Selbstverständlichkeit – das Schlimmste, was diesem nicht enden wollenden Konversationsstück passieren kann ist, dass es auseinanderfällt und dann langatmig wird.

Gleichzeitig steht selbst die beste Interpretation, die mitreißendste Orchesterleistung letztlich im Dienste, die Fixpunkte eben dieser Konversation bestmöglich zu unterstützen – das namensgebende (Sänger-)Paar. Brangäne ist eine berührende Rolle in ihrer Zerrissenheit als gleichzeitige Mahnerin und Komplizin, aber wenn man nach der Aufführung feststellen muss, dass Frau Matochkinas Stimme vom Ausdruck und Timbre her jene der beiden Hauptpartien übertroffen hat, ist das nicht das Beste Zeichen.

Ich schätze Herrn Schager sehr für sein klares, strahlendes Forte. Im Lied von der Erde, ebenfalls unter Gergiev, (Link) hätte ich mir die Tenorpartie kaum besser denken können, so kraftvoll, ja teilweise regelrecht scharf gegen das Schicksal ansingend. Für den Tristan, gerade den zweiten Akt und seine überirdische Zauberwelt der „Nacht der Liebe“, besitzt Schager jedoch nicht die nötige Wärme und Verletzlichkeit in der Stimme. Gleiches möchte ich zumindest in Teilen auch der insgesamt tadellos agierenden Frau Serafin unterstellen.

Es hat sich heute wieder bewahrheitet, dass diese Partitur mit seinen Partien nicht nur auf inhaltlicher, philosophischer Ebene Übermenschliches zu behandeln sucht, sondern dabei in gewisser Weise unmenschliche Wege geht, gehen muss. Auch Mikhail Petrenko ist erfahrungsgemäß ein wunderbarer Bass – wenn man jedoch ein- (oder gar zweimal) René Pape als König Marke erleben durfte, ist man wohl zeitlebens für diese Rolle verdorben.

Womit ich wieder einmal im Reich der Gedankenspiele angekommen wäre. Gibt es sie überhaupt – die ideale Isolde, den idealen Tristan? Hat es sie je gegeben? Wie sehr verklärt man Windgassen, Nilsson & Co. im heimischen Tonträger-Mausoleum? Ich weiß es nicht. Was ich weiß bzw. feststellen muss, dass ich mich bereits live dieser Utopie einer Vollendung des Vollendeten durchaus näher gefühlt habe, sei es in München (Link), sei es in Bayreuth (Link).

Inwiefern die Lebendigmachung des Stoffes auf der ihm angestammten Opernbühne dazu beigetragen haben mag, lässt sich nachträglich kaum bemessen. Das ist auch unerheblich. Was zählt ist, dass auch an diesem heutigen Abend das Versprechen gegeben wurde, das Bestmögliche im Dienste eines der größten Werke überhaupt zu geben. Darüber lässt mich auch seine („nur“) teilweise Einlösung mit der alles andere als einfach zu greifenden Mischung aus Verzückung und Verwundung in meinen Sessel sinken.

22. Januar 2019

Münchner Philharmoniker – Valery Gergiev.
Elbphilharmonie Hamburg

19:00 Uhr Einführung, 20:00 Uhr, Etage 13, Bereich E, Reihe 2, Platz 3



Gustav Mahler – Sinfonie Nr. 4 G-Dur für großes Orchester und Sopran

(Pause)

Gustav Mahler – Das Lied von der Erde / Eine Sinfonie für eine Tenor- und eine Alt- (oder Bariton-) Stimme und Orchester

(Münchner Philharmoniker, Genia Kühmeier – Sopran, Tanja Ariane Baumgartner – Mezzosopran, Andreas Schager – Tenor, Dirigent – Valery Gergiev)



Valery Gergiev macht es richtig: Die Sänger einfach erhöht hinter dem Orchester postieren – fertig. Hat schon bei Jolanthe (Link) geklappt, hat heute wieder geklappt. Scheint im Übrigen auch keine Atomphysik zu sein, denn bereits kurz nach dem Eröffnungskonzert war ich verblüfft ob der Tatsache, wie präsent doch die Sänger in Beethovens Missa solemnis (Link) waren, und – oh Wunder – wo hatte Herr Tate sie damals hingestellt? Ganz genau.

Daher muss auch nicht länger herumgefaselt werden, ob groß besetzte Werke mit Chor und/oder Gesangssolisten im großen Saal funktionieren – sie tun es. Wer sich immer noch darüber beschwert, dass er hinter dem Orchester sitzend nicht den gleichen Klangeindruck genießt wie im Parkett oder im Bereich 13 bzw. 15 vor der Bühne, pinkelt wahrscheinlich auch gern mal gegen den Wind und wundert sich dann, dass er nass wird. Haben diese Leute eigentlich mal ein Konzert in der Laeiszhalle oder in welcher Scheune auch immer besucht, bei dem die ein oder andere bemitleidenswerte Dame bei Brünnhildes Schlussgesang in Konkurrenz zum unverdeckten Orchester nicht im Flammenmeer, sondern Klangmassen untergegangen wäre? Aber wahrscheinlich sind das die gleichen Opfer die glauben, man käme nicht an Karten. Genug davon.

Die Münchner Philharmoniker unter ihrem Chefdirigenten haben mit ihrem Mahler-Doublefeature heute aber mal so richtig gezeigt, was in diesem Saal möglich ist. Schon die „kleine“ Vierte wurde zum Triumph, das Lied von der Erde schließlich war buchstäblich nicht von dieser Welt. Dabei ist Gergievs Dirigat gar nicht mal so, wie ich mir das theoretisch wünschen würde – aber hier merkt man wieder, dass Theorie und Praxis zweierlei Dinge sind. Bei ihm liegt der Schwerpunkt weniger auf den scharfen Kontrasten, gerade im Tempo, wie ich es oft bei Dirigenten mag, sondern er gewinnt die Spannung eher aus einer Art dauernervösen Reibung, die das Energielevel unentwegt hoch hält. So kommt der „Schellenbeginn“ der Vierten im reinen Tempo eher bedächtig denn rasch daher, trotzdem entfaltet sich im Laufe des Satzes ein Sog, der seinesgleichen sucht. Natürlich kann Gergiev dabei auch auf die klangliche Qualität seines Orchesters bauen. Alles in allem eine sehr runde, organisch fließende Angelegenheit, aber eben wie angedeutet keinesfalls entspannt – das stünde Mahler auch schlecht zu Gesicht.

So sehr ich die Vierte liebe – von den Narrenschellen über die Todesfidel, dem himmlischen Adagio mit seinen vorweggenommenen Anklängen ans Adagietto und „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ bis zum wortgemäßen Finale im Himmel, heute wunderbar ätherisch getragen vom feinen Sopran Genia Kühmeiers – das Ereignis des Abends traf die Zuhörerschaft in Form eines Lied von der Erde, welches meinem elektrisierten Verstand und malträtiertem Herzchen kaum steigerungsfähig erscheint. Den Vergleich zum vielbejaulten Kaufmann-Konzert zu bemühen, kommt einer Majestätsbeleidigung Gergievs gleich, so immens differenzierter, zwingender und vor allem berührender, um nicht zu sagen bis ins Mark erschütternd ist dessen Interpretation im Gegensatz zur zähen Angelegenheit vor nicht einmal zwei Wochen.

Die Kombination Schager/Baumgartner darf in diesem Zusammenhang keinesfalls vernachlässigt werden. Ich bin der Stimme Kaufmanns verfallen, keine Frage, aber für die satzweisen Stimm-Kontraste in Bezug auf Ausdruck und Klangfarbe gibt es meiner Ansicht nach keine Alternative zur Besetzung zweier Sänger. Herr Schager mag vielleicht nicht über den Schmelz Kaufmanns verfügen, aber seine kraftvolle, ja überbordend virile Gestaltung der Tenor-Sätze transportierte das Unerbittliche, verbittert Trotzige dieser Gedichte ungleich packender. Der Kontrast zum warmen Timbre Baumgartners geriet umso bestechender, die alle Nuancen von Ruhe, Sehnsucht, Wehmut, Melancholie, Trauer bis hin zur entrückten Transzendenz des Abschieds auf das Berührendste durchlebte.

Ja, der Abschied. Sinfoniesatz? Lied? Gebet? Nahtoderfahrung? Wenn er so gegeben wird wie heute in jedem Fall eine der intimsten, unweltlichsten Äußerungen, die je in Töne gesetzt wurden. Eine Qualität von Bewußtseinsberührung, der man sich im Hinblick auf ein Funktionieren im Alltag nicht allzu oft aussetzen sollte, auch wenn das „Ewig“ noch so sehrend ruft.

30. April 2012

Rienzi – Sebastian Lang-Lessing.
Deutsche Oper Berlin.

19:30 Uhr, Parkett links, Reihe 7, Platz 22














Aus einer Vielzahl an Gründen hatte ich mich auf diesen Abend gefreut: Ein Wiederhören mit dem Werk, daß mich in der Bremer Aufführung so positiv überrascht hatte, eine Inszenierung, die den Pressefotos nach Spannendes (oder zumindest Spannungen) verhieß, dazu die bewunderte Manuela Uhl als Irene und mit Torsten Kerl die Schließung einer Sänger-Bildungslücke. Abgehärtet durch die kürzliche Berliner Absagenorgie traf mich die Nachricht seines heutigen Stummbleibens dann auch nur mit gedämpftem Enttäuschen. Andreas Schager, der stimmliche Ersatztribun, war mir, ebenso wie offenbar den meisten Foyerstirnrunzlern, kein Begriff – Ein Umstand, den der Sänger selbst in den folgenden Stunden aufs Eindrucksvollste korrigierte.

Ich habe selten erlebt, daß ein Sänger beim Schlußapplaus derart frenetisch bejubelt wurde, regelrecht in eine Wand übersteuernden Bravo-Gebells lief – ohne daß man dabei von einer übertriebenen Reaktion hätte sprechen können. Gleich mit Schagers erstem Auftritt wich die Ungewißheit der Erkenntnis, daß hier kein verschämter Ersatz, sondern ein stimmliches Schwergewicht gefunden war. Einfach kompromisslos den Abend durchgerockt, mit einer Stimme, die nicht allein dynamisch, sondern auch bezüglich Stimmcharakter, Ausdruck und Klangfarbe das Ideal eines Heldentenors bot. Und wer dem berühmten Gebet nach all den Stahl-Strapazen dann durchaus noch Momente lyrischer Phrasierung abzuringen gewillt und (zumindest unter Berücksichtigung des Vorangegangenen) im Stande ist, dem kann man nach dieser Leistung nur ehrlich dazu gratulieren, eine große Gelegenheit in perfekter Weise genutzt zu haben. Ich wäre mehr als verwundert, wenn dieser Auftritt für Herrn Schagers Werdegang folgenlos bliebe.

Das Gesamtpaket des Abends stand dann jedoch hinter meinen Erwartungen zurück, ohne daß ich es groß an Einzelheiten festmachen könnte. An Manuela Uhl als Irene hat es sicher nicht gelegen. Ihre Stimme und Erscheinung verzaubern mich jedesmal aufs Neue. Für meine Ohren nach wie vor die beste Kombination aus sinnlich-üppiger Dramatik und scheu-zarter Lyrik, gepaart mit nahezu hypnotischer Bühnenpräsenz. Leider kam es heute viel zu selten zu diesen Augenblicken, zu sehr ist die Inszenierung auf die One Man Show des Rienzi fixiert. Torsten Kerl hat sichtlich Spaß daran, das Diktator-Konzentrat zu mimen, ein Hans Dampf in allen Gassen, um den sich alles dreht – konzeptionell, visuell, dramaturgisch.

Das macht zum einen den großen Reiz dieser ästhetisch ultrakonsequenten Inszenierung aus, läßt jedoch – vor allem auch durch die Eindampfung auf etwa zweieinhalb Stunden – ein dramaturgisches Einbahnstraßengefühl aufkommen, daß die schubhaften Entwicklungen des Handlungsverlaufs irgendwie glattbügelt. Gewissermaßen ein Aufstieg und Fall auf der Überholspur, keine Kette aus Verschärfung und zwischenzeitlicher Mäßigung, die die finale Katastrophe (oder eben Befreiung) als letzte Welle eines sich stetigen Aufschaukelns zeigt. So wirkte das Werk an sich in der längeren, durch zwei Pausen getrennten Bremer Darbietung auf mich trotz dieses Mehr an Materials deutlich packender, involvierender – letztlich „kurzweiliger“ als hier in Berlin. Die Zeit verging damals im Fluge, hier ertappte ich mich seltsamerweise immer wieder bei dem Gedanken, ob das musikalisch (!) alles überhaupt seine Berechtigung habe. Verknappung ist in diesem Fall also nicht immer gleich Verdichtung, eine ausgewogene Struktur ist keine Frage von Ausdehnung.

Trotz allem macht es Spaß, Torsten Kerl bei seiner Mussolini-Hitler-Persiflage zu erleben – auch er findet sichtlich Gefallen am Knallchargentum, das den „Großen Diktator“ letztendlich nie ohne ironische Brechung agieren läßt. Die vielen „Propaganda-Videos“ zeigen dies am deutlichsten. Da wird heldisch geblickt, mal drohend mit den Augen geblitzt oder gütig umschmeichelt, da gibt es Banner und Standarten bis zum Abwinken, Wochenschau- und Riefenstahlreminiszenzen bis die Schwarte kracht. Es lebe das Zitat. Kommt in der ausinszenierten Obersalzberg meets Reichskanzlei-Ouvertüre Chaplin zu seinem Recht, wähnen wir uns gegen Ende bei Bruno Ganz im Bunker, der mit zitternder Hand auf dem Rücken über den Endsieg fabuliert. Und wenn der verzweifelt betende Rienzi mit seinen Germania/Roma-Modellen spielt, sie zu aberwitzigen Gebilden türmt und schließlich versonnen den Miniatur-Zeppelin durch die Luft führt, ist das eine mehr als würdige Entsprechung zum Globus-kosenden Chaplin.

An starken Bildern mangelt es dieser Inszenierung sicher nicht, trotzdem bleibt es unter dem Zitatpanzer recht frostig. Vielleicht sieht das Regieteam ja gerade darin seine Aufgabe – die hohle Geste auch in Wagners Musik bloßzustellen. Was ist das für eine Musik? Tumbe Musik? Naive Musik? Musik für die Massen? Musik für den Reichsparteitag? Ich bin mir sehr unsicher. Heute war da nicht viel, das mich für Wagner hätte in die Bresche springen lassen – aber in Bremen war der Eindruck ein gänzlich Anderer. Daß diese Inszenierung das Werk nimmt, und es inhaltlich umdeutet, steht außer Frage. Rienzi begnadigt seine Attentäter, weil er den Frieden um jeden Preis will – in der Dramaturgie dieses Abends ist seine Geste nur ein Propagandaschachzug, die Begnadigten werden abseits des Geschehens doch hingerichtet.

Der Rienzi dieser Inszenierung vollzieht keine wirkliche Entwicklung, er startet als Schläger und endet als Schlächter. Seine hoffnungsvollen, friedensstiftenden Worte sind von Anfang an nur Mittel zum Zweck. Wie sieht es mit dem Rienzi Wagners aus? Sicher, die schlimmsten Dinge wurden schon in bester Absicht begangen, aber wie steht es um die tatsächliche Motivation? Besteht hierin nicht gerade der Zündstoff des Werkes, daß jemand als Friedensstifter aus tiefstem Herzen beginnt und schließlich als Tyrann endet? Ich glaube, am Ende des Tages liegt darin doch mehr Potential, als Reihen blankgeputzter Schaftstiefel und putzige Hitler-Klone auf die Bühne zu bringen. Aber vielleicht überschätze ich auch einfach nur das Werk.


Richard Wagner – Rienzi, der letzte der Tribunen
Musikalische Leitung – Sebastian Lang-Lessing
Inszenierung – Philipp Stölzl
Co-Regie – Mara Kurotschka
Bühne – Ulrike Siegrist, Philipp Stölzl
Kostüme – Kathi Maurer, Ursula Kudrna
Video – Fettfilm (Momme Hinrichs und Torge Møller)
Chöre – William Spaulding

Rienzi – Andreas Schager (Gesang), Torsten Kerl (Szenische Darstellung)
Irene – Manuela Uhl
Steffano Colonna – Ante Jerkunica
Adriano – Daniela Sindram
Paolo Orsini – Krzysztof Szumanski
Kardinal Orvieto – Lenus Carlson
Baroncelli – Clemens Bieber
Cecco del Vecchio – Stephen Bronk

Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin